Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Datenbank für säumige Zahler
wie wär´s mit einer Datenbank für säumige Zahler und Unterschlager? Könntet Ihr so etwas hier anbieten?
va-admin
21.02.2006, 18:44
Hallo Andy,
wenn sich zeigt, dass es viele gibt, die eine solche Datenbank begrüßen würden, werden wir sie programmieren!
Welche Felder (Abfragefelder) wären wichtig?
=> Name
=> Vorname
=> Strasse
=> PLZ
=> Ort
=> Personalausweisnummer
usw. ....
Wonach soll gesucht (selektiert) werden können?
Wir freuen uns über jeden Vorschlag!
Diese Idee finde ich ganz prima, jedoch gibt es bereits derartige, aber kostenpflichtige Portale bereits. Ich stelle mir vor, dass es eine einfache Plattform gibt, in der jeder seine "faulen Kunden" einträgt und die dann jedes Mitglied abrufen kann. Ohne großen Aufwand. ;)
Grüße aus München
kdf
va-admin
23.02.2006, 16:13
Wie schon gesagt: Wenn ein größeres Interesse besteht, werden wir eine solche Datenbank programmieren und kostenlos zur Verfügung stellen!
das wäre super und intresant 8)
kann mann die seite ein bischen bunter machen ist alles so blau grau wo ist gelb rot grün????? :O
Peperoni
24.02.2006, 08:35
Die Idee ist nicht neu, mich würde nur die Rechstlage interessieren.
Ich glaube kaum das man eine "Schuldner" Datenbank aufbauen kann und den Zugriff auf die Datenbank nicht kontrollieren bzw. freischalten muss.
Ich würde das so machen wie bei der Schufa, wenn jemand eine Anfrage stellt, wird gespeichert das eine Auskunft von Person A über Person B eingeholt wurde. Wenn Person B wissen möchte ob und welche Einträge er hat, so muss er eine Bearbeitungsgebühr bezahlen. Person A zahlt eine kleinen Unkostenbeitrag pro Jahr (5-10€) oder so.
Säumige Zahler - Datenbank -
Eine solche Idee ist bereits realisiert und zwar über eine Münchener Firma. Hier wird ein entsprechendes Entgelt verlangt. Vor der Kundenaufnahme kann man sich in die DB einloggen und checken ob eine EV, HB oder allgemeine Info über den Kunden bereits woanders schon vorlagen.
Wir suchen so etwas bereits längere Zeit. Die Problematik bei o.g. DB ist allerdings, daß eine in München installierte DB überwiegend für Münchener Videothekare gut ist, wenn nicht auch bei einem selbst in der Nähe genügend Videothekare teilnehmen. Ansonsten nützt es einem leider nichts, wenn man einer von 10 Videothekaren im größeren Umkreis ist der teilnimmt, und somit Daten von sog. Springern fehlen, weil kein anderer mitmacht.
Optimal wäre eine Anbindung an ein Inkassounternehmen und die Organisation über ein Inkassounternehmen, so daß hier gleich eine Brücke zur Schufa etc. ansteht.
Leider wie so oft ist alles toll, wenn nicht einer da ist, der das dann in die Hand nimmt und auch bezahlt wird und vor allem, dann auch alle mitmachen die im eigenen Umkreis ansässig sind.
CBNU
hallo,
so eine datenbank hört sich nicht schlecht an, nur sollten dann auch mit den leuten die dort anfragen ein abkommen treffen ( datenschutzerklärung und so weiter) um missbrauch zu ungunsten des kunden vorzubeugen.
es sollte auch ein feld geben das man sieht warum wurde er eingetragen, die schon angesprochenen suchkreterien finde ich nicht schlecht .
wobei die angesprochene problematik schon ein bisschen schwierig ist, das wenn in münchen 50 videothekare da mitmachen die chance solch faule "eier" aufzudecken grösser ist wie bei mir :-) ( eher Landprovinz!)
wäre auch bereit einen entsprechenden beitrag für solch eine datenbank zu zahlen wenn die daten auch anständig gepflegt sind . !
grüße
eric sonn
Original von CBNU
Säumige Zahler - Datenbank -
Eine solche Idee ist bereits realisiert und zwar über eine Münchener Firma. Hier wird ein entsprechendes Entgelt verlangt.
Und die kassieren so richtig ab!! Viel zu teuer!!
Ich wäre auch für eine Datenbank im Forum. Aber wegen dem Datenschutz ist das wohl so ne Sache... Dadurch, dass sich auch jeder im Forum ohne große Kontrolle anmelden kann, sollte vielleicht der Gewerbeschein gecheckt werden und nur "kontrollierte" Mitglieder können diese Liste dann sehen. Wäre mein Vorschlag.
Nützlich wäre es aber bestimmt! Habe jetzt in München schon 3x erlebt, dass der eine Cinebank-Inkasso-Kunde sich bei der nächsten CB angemeldet hat und dort dann auch nach ein paar Monaten nicht mehr die Filme gebracht hat. Sind leider echt immer die gleichen.
Also, wäre echt super, wenn es hier so ne Datenbank geben würde!
das mit der anmeldung um die datenbank nutzen zu können wäe voll ok :-)
ich wäre dabei !!
Hallo Admin,
was meinst Du? Lässt es sich realisieren? Würde auch gerne bei der Umsetzung helfen, wenn ich kann?!
klar wir helfen wie wir können ... *g*
habe da auch schon einige kandidaten .. *lach*
So eine datenbank wäre echt super!!!
Hallo Leute,
die Idee mit der Datenbank existiert seit dem ich in der Branche (1992) bin und bisher hat es noch keine Organisation geschafft das wirklich hin zu bekommen; alles auf diesem Sektor sind also Luftnummern.
Man müßte alle Inkasodienste von unserer Republik vereinen, was wohl genauso einfach zu gestalten ist wie alle Videothekare an einem Tisch zu bekommen.
Macht Euch mal eine Vorstellung über die Anzahl der "faulen" Kunden - ich schätze mal dass dies bundesweit um die 3 Millionen wären - ausgehend von einer Quote von 3-4 %. Da ist die Möglichkeit der Irrtümer gleich hoch oder noch höher wie bei der SCHUFA und die rechtlichen Auflagen wegen Datenschutz sind derart hoch, dass der Betreiber dieser Datenbank wohl wie auch die SCHUFA ständig Anzeigen wegen Datenmißbrauch erhalten wird.
Die sicherste Quelle dahingehend bleibt die (SA) Staatsanwaltschaft, aber dann ist es eh zu spät und wenn dann einer schon die EV (Eidesstatliche Versicherung) geleistet hat oder OFW (ohne festen Wohnsitz) ist, möglicherweise per HB (Haftbefehl) gesucht wird, in einer JVA (Justizvollzugsanstalt) sitzt oder schon in AH (Abschiebehaft) ist, bringts doch eh nix mehr.
Bernd
Das wichtigste ist die Personalausweisnummer. Der Kunde kann und wird, wenn er verschuldet ist oft seinen Standort wechseln und deshalb ist dann Wohnort eigentlich egal , der Name ist nur gut um eine schnellere Findung des Kunden in der Datenbank zu haben, oder eher eine Ordnung reinzubekommen. Eine Datenbank ist eigentlich nur Standort bezogen notwendig. (Kreise) Wir haben seit ungefähr 9 Monaten eine Automatenvideothek, wir haben diesem Zeitraum schon 6 Titel zur Vollstreckung vorliegen, aufgrund von Säumniskunden. Obwohl ich mit einem Wettbewerber vor Ort öfters in diesem Fall austauschen. Habe ich gemerkt, das wir weitaus wenige Säumniskunden haben als er. Hatte sich wohl sofort rum gesprochen, das wir wenn jemand nicht zahlt sofort gerichtliche Schritte gegen diese Art von Kunden einleiten. Wenn es eine Datenbank gibt. Kann man dann nicht dieses im Aufnahmeformular mit als Geschäftsbedingung den Kunden unterschreiben lassen? Was draf man eigentlich alles in deisen Verträgen drin stehen und was nicht?
Hallo Krieger,
die Hauptprobleme hat Bernd hier schon beschrieben. Die Datenschutz-Problematik und die Aktualität (bzw. Einbeziehung aller Videotheken) sind kaum zu überwindende Hürden. Letztendlich gibt es diese Datenbank ja auch schon, eine Anfrage für jeden neuen Kunden bei der Schufa.
Aber ist das praktikabel? Nein. Wäre eine neue Datenbank aus datenschutzrechtlichen Gründen anderes als die Schufa? Wohl kaum.
Alles anderes (als eine zweite Schufa zu bauen und das ja auch) ist wohl reines Wunschdenken.
Aber zum Trost: Die meisten schlechten Kunden sammelt man am Anfang ein, mit der Zeit wird das dann besser...
Diese Sorte säumiger Kunden ist doch meist auf regionalen Raum begrenzt aktiv, oder? Was bring mir eine Hamburger Adresse in München?
Seid ihr gut gestellt mit euren Mitbewerbern, dann ruft doch einfach die Nachbar-Videothek an und warnt diesen!
Seid ihr schlecht gestellt mit dem Mitbewerber... schickt den säumigen Zahler genau dort hin ;-)
So long!
naja teil meiner nicht zahlenden kunden hat sich nach münchen aufgemacht :-) und es gibt das in grossen mengen die leute .... !
mit dem datenschutz kann man relativ leicht umgehen indem man, sowas wie einen vertrag macht mit dem betreiber, dass er sich verpflichtet keinerlei daten an dritte weiterzugeben.
es muss im mietgliedsvertrag / antrag wie auch immer, hinterlegt sein das man seine daten speichert .
Mal ein kurzer Gedanke:
Ich spreche mich also mit ALLEN ca. 100 Videotheken im Großraum Hamburg ab und JEDER bringt in seinen Mietvertrag bzw. seine AGB´s künftig einen Passus auf, das die Daten den Kunden über Zahlungssäumnisse an Dritte weitergegeben werden dürfen / zentral verarbeitet werden dürfen - sofern nicht vorhanden.
Und dann machen wir alle noch ein Mailing an praktisch JEDEN Haushalt in Hamburg und lassen und schriftlich diese Änderung der AGB´s oder des Mietvertrag mit dem Kunden bestätigen.
Nochmal: Bernd hat es doch treffend beschrieben, insbesondere, das die meisten Mahnkunden eh nicht greifbar sind ...
1. brauch ich nur die kunden zu informieren indem ich die informationen in den räumlichkeiten aushänge bzw über den automaten kommunizieren, sobald der kunde sich was ausleiht, hat er diese bestimmungen akzeptiert.
2. ist der kunde auffällig geworden marke mahnbescheid und co darf ich ihn in die liste eintrage ohne seine genehmigung, da ich vom amtsgericht diese informationen eh bekommen würde wenn ich als unternehmen anrufen würde.
also da ne mailing aktion zu machen etwas hoch angesetzt. !
Sorry, aber das glaube ich so nicht!
Einen Mahnbescheid kann ich jedem schicken lassen indem ich behaupte er hätte eine Rechnung nicht bezahlt, das wird was Amtsgericht nicht so ohne weiteres rausgeben.
Einen rechtsgültigen Titel könnte ich mir noch vorstellen und Infos über eine EV gibt das Amtsgericht sicher auch raus.
Was die Weitergabe der Daten betrifft:
Datenschutzgesetze kann man nicht einfach per AGB aushebeln, wenn sich da einer auf die Hinterfüsse stellt gibt es Ärger.
Besonders wenn da mal was schief geht und jemand zu Unrecht in diese Liste kommt - oder nicht wieder raus kommt, ausserdem gibt es dann sicher wie bei der Schufa einen Auskunftsanspruch.
Auch ehrliche Kunden (oder grade die) haben im Zweifelsfall etwas dagegen sowas zu unterschreiben und suchen sich eine andere Videothek.
Bis dann
Uwe
Hallo Uwe,
Original von uwe
Sorry, aber das glaube ich so nicht!
Einen Mahnbescheid kann ich jedem schicken lassen indem ich behaupte er hätte eine Rechnung nicht bezahlt, das wird was Amtsgericht nicht so ohne weiteres rausgeben.
Einen rechtsgültigen Titel könnte ich mir noch vorstellen und Infos über eine EV gibt das Amtsgericht sicher auch raus.
Ja, einen Mahnbescheid könntest Du wirklich jedem schicken lassen... und wenn dieser jeder dann nicht von seinem Einspruchsrecht Gebrauch macht, hast Du sogar einen vollstreckbaren Titel :D.
Und nur in diesem Fall wird dies ins Schuldnerverzeichnis beim Amtsgericht übernommen. Vorher natürlich nicht.
Was die Weitergabe der Daten betrifft:
Datenschutzgesetze kann man nicht einfach per AGB aushebeln, wenn sich da einer auf die Hinterfüsse stellt gibt es Ärger.
Besonders wenn da mal was schief geht und jemand zu Unrecht in diese Liste kommt - oder nicht wieder raus kommt, ausserdem gibt es dann sicher wie bei der Schufa einen Auskunftsanspruch.
Es wäre datenschutzrechlich kein Problem, im Rahmen der AGB vom Kunden die Genehmigung abzuverlangen, in einer derart gearteten Datenbank aufgenommen zu werden. Was den Auskunftsanspruch betrifft, hast Du absolut recht... diesen hätte der Kunde auf jeden Fall. Aber würde das ein großes Problem darstellen?
Auch ehrliche Kunden (oder grade die) haben im Zweifelsfall etwas dagegen sowas zu unterschreiben und suchen sich eine andere Videothek.
Die Kunden, die dies aufgrund irgendwelcher AGB-Inhalte tun, haben schon ein "datenschutzrechtliches" Problem mit der Abgabe ihres Fingerabdruckes und werden daher sowieso nicht zu Kunden... :D
Die anderen überfliegen den anfänglichen Vertrag und unterschreiben ohne großartige Nachfragen...
Viele Grüße,
Matthias
BueroWolf
29.06.2006, 19:14
Hallo Zusammen,
die Idee mit der Datenbank ist nicht schlecht.
Letzen endes sollte da eigentlich alles rein, was die verschiedenen Systeme hergeben. Wichtig sicherlich auch die Filiale, die den Kunden gemeldet hat, sowie die Höhe der Schulden.
In was soll das ganze denn programmiert werden?
Denkt ihr da an ein Webinterface?
Wie wäre es, wenn man einfach einen Verein gründet und alle Videotheken die darin Mitglied sind, können die Daten abrufen. So ähnlich machen es auch verschiedene Makler um das mit dem Datenschutz etwas besser unter einen Hut zu bringen. ;)
Schönen Abend noch,
grüße Stefan