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Alt 21.05.2014, 13:51   #1
Manufaktur
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Beiträge: 8
Standard Schlechte Erfahrungen mit Steuerberater Thomas Breit aus Hamburg

Schlechte Erfahrungen mit Thomas Breit, Steuerberater aus Hamburg

Der Steuerberater Thomas Breit, Finanzkontor Hamburg, forderte nach nur 5 1/2 Monaten ca. 31.000 EUR von uns. Meine Frau und ich sind regelrecht entsetzt und denken, dass unsere Erfahrungen mit dem Steuerberater Thomas Breit, Finanzkontor Hamburg, auch anderen zugänglich gemacht werden sollten. Denn: Dass uns so etwas einmal selbst passieren würde, hätten wir niemals geglaubt. Es ist uns doch passiert und vielleicht sind wir nicht die Einzigen, die glauben, an den falschen Berater geraten zu sein.

Zur Vorgeschichte

Seit ca. 10 Jahren arbeiteten wir mit einem Dienstleister für Steuerberatung und Finanzbuchhaltung zusammen. Wir zahlten für unsere Finanzbuchhaltung (FiBu) unserer kleinen Firma (bestehend aus Besitzgesellschaft, Einzelunternehmung und kleiner GmbH / 2 Mitarbeiter Vollzeit und eine handvoll geringfügig Beschäftigter), ca. 570 EUR im Monat / exklusive Jahresabschlüsse. U. a. aus organisatorischen Gründen haben wir uns von diesem Dienstleister getrennt und uns Anfang 2013 auf die Suche nach einem neuen Steuerberater bzw. Finanzbuchhalter gemacht.

Zitat: "… Buchhaltung, Jahresabschlüsse und Bilanzen – profitieren Sie von der langjährigen betriebswirtschaftlichen Erfahrung der BJB Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG, Ihrem FINANZ-KONTOR Hamburg …

… So warb Thomas Breit auf seiner Internetseite www.bjb-steuerberatung.de

Bei unserer Suche stießen wir im April 2013 im Internet auf den Steuerberater Thomas Breit, Finanzkontor Hamburg. Wir riefen in seinem Büro an und nach einem ersten Telefonat trafen wir uns wenige Tage später in unserer kleinen Firma und führten ein erstes Gespräch. Unserem Eindruck nach, hatte dieses erste Gespräch einen allgemeinen Kennenlern- Charakter. Herr Breit erzählte stolz von seinen Kindern, der Expansion seiner Kanzlei und dass er sich nun mit einem Kompagnon zusammen getan habe. Wir erzählten ihm, warum wir auf der Suche nach einem neuen Steuerberater seien und führten durch die Räume unserer Firma. Alles schien soweit OK und wir verabredeten uns auf ein weiteres Gespräch ca. eine Woche später.

In unserem zweiten Termin erörterten wir, wie wir zukünftig zusammen arbeiten könnten. Wir vereinbarten, dass die für die FiBu nötigen Daten von uns digital übermittelt und von Finanzkontor Hamburg dann auch digital in ihr System eingepflegt werden sollten. Dies war uns immer besonders wichtig, weil wir monatlich viele kleine Rechnungsausgänge zu verbuchen hatten. Diesen Punkt vereinbarten wir zwar nur mündlich, aber nach der Homepage von Herrn Breit zu deuten, war das eh kein Thema und leicht umzusetzen. So zumindest ließ sich die Internetpräsents von Thomas Breit Finanzkontor Hamburg deuten. Dann legte Herr Breit uns gleich mehrere Verträge bzw. Anlagen zu den einzelnen Verträgen zur Unterzeichnung vor. Eigentlich wollten wir uns noch gar nicht an jemanden binden, den wir kaum kannten. Aber irgendwie hat Herr Breit es geschafft uns zu überzeugen und wir unterschrieben die Verträge. Es war tatsächlich alles sehr umfangreich. Es waren Verträge für Steuerberatung, Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung und Jahresabschlüsse, Abbuchungsaufträge, Anlage zur Finanz und Lohnbuchführung, Anlage zur Steuerberatung, Allgemeine Vertragsbedingungen, Empfangsvollmachten, Vertretungsvollmachten. Wir hatten ein ungutes Gefühl, aber wir unterschrieben. Um genau zu sein, habe nur ich unterschrieben und meine Frau nicht. Nun hatten wir schon eine wirklich fette Kröte geschluckt, indem wir diese Verträge unterschrieben hatten und ahnten nicht, dass wir uns gleich wieder in einer kompromittierenden Situation wiederfinden würden.

Thomas Breit verlangte einen Vorschuss von 5.950 EUR

Als wir schon glaubten, dass wir nun alles geklärt hätten, fühlten wir uns von Herrn Thomas Breit sehr stark bedrängt, einen nicht gerade unerheblichen Vorschuss von 5.950 EUR an ihn zu bezahlen. Diese Summe sollte für die noch zu leistenden Abschlussarbeiten ab dem Jahr 2011 sein. Uns war wieder unbehaglich zumute und wir fühlten uns kompromittiert, vielleicht sogar schon etwas zu stark bedrängt von Herrn Breit. Wir waren es einfach nicht gewohnt, dass uns ein Steuerberater, Buchhalter oder Rechtsanwalt kurz nach dem Kennenlernen um einen so hohen Vorschuss bat. Wir wollten aber nicht weiter nach einem anderen Berater suchen, unterschrieben nicht nur die Verträge, sondern wir zahlten sogar einen Vorschuss von satten 5.950 EUR an Herrn Breit.

Auf der Homepage von Thomas Breit, Finanzkontor Hamburg hieß es damals übrigens:
Zitat: „… Die achtbaren hanseatischen Tugenden bilden die ideellen Grundpfeiler für das FINANZ-KONTOR Hamburg …“.

Für den Tag des ersten Treffens bzw. Kennenlernens wurden uns direkt 520,00 EUR in Rechnung gestellt!

Thomas Breit sollte unser neuer Steuerberater werden und Finanzkontor Hamburg sollte zukünftig für unsere Finanzbuchhaltung zuständig sein. Für unser erstes Gespräch, bzw. für unser erstes Treffen stellte uns Steuerberater Thomas Breit Wochen später ganze 520,00 EUR für nur 2,5 Stunden in Rechnung und nannte seine Leistung für diesen Tag "Erster Rat / Auskunft". An einen ersten Rat oder eine erste Auskunft können wir uns bis heute nicht erinnern, die uns Herr Breit an diesem Tag gegeben haben will. Wie wir später erfuhren, ist es zwar nicht gerade üblich, dass Steuerberater ihren neuen Klienten solche (allerersten!) Gespräche direkt abrechnen, aber erlaubt. Herr Breit hat an diesem Tag einen Klienten dazu gewonnen und stellte für dieses erste Gespräch am ersten Tag(!) des Kennenlernens eine so hohe Rechnung! Hätte uns Herr Breit am Tag unseres Kennenlernens direkt einen solchen Betrag in Rechnung gestellt, wäre es wohl von unserer Seite aus niemals zu einer Zusammenarbeit gekommen. Aber wie schon gesagt, kam die Rechnung hierfür erst Wochen später. Im Nachhinein betrachtet, hätte das ein echtes Warnsignal für uns sein sollen! Ein Freund von uns, der uns immer wieder vor Thomas Breit gewarnt hat, hatte damals schon immer das Gefühl, dass es sich um Abzocke handeln könnte. Wir wollten damals einfach nicht wahr haben, dass wir uns in eine für uns äußerst unbefriedigende Situation gebracht hatten, indem wir uns mit jemandem wie Thomas Breit einließen, der später mit immer neuen Rechnungen kommen würde, die für uns nicht nachzuvollziehen sein würden. Aber dazu später mehr. Von Thomas Breit abgezockt? Damals wollten wir davon nichts wissen. Mit der heutigen Erfahrung sehen wir die Dinge etwas differenzierter. Dass Thomas Breit uns abgezockt, über den Tisch gezogen, oder gar betrogen hat, wollen wir hier auch „jetzt“ nicht behaupten. Die ganze Angelegenheit ist ja auch noch nicht juristisch geklärt. Am Stammtisch unter Freunden würden wir jedoch noch ganz andere Bezeichnungen für Steuerberater wie Thomas Breit und seinem Handeln finden. Und nachdem alles Juristische irgendwann einmal geklärt sein wird, werden wir die Dinge vielleicht auch beim Namen nennen können!

Nach Einblick in unsere finanziellen Verhältnisse

Nachdem wir Thomas Breit - Finanzkontor Hamburg, wenige Tage nach unserem Kennenlernen, Einblick in unsere Konten und damit in unsere finanziellen Verhältnisse gewährten, hatten Gespräche mit Herrn Breit immer öfter für uns den Anschein, dass er uns etwas verkaufen wollte. Unterhaltungen, von denen wir glaubten, dass sie wegen unserer Steuerberatung oder Finanzbuchhaltung geführt würden, wirkten auf uns plötzlich wie Verkaufsgespräche für Anteile an fremden Firmen etc. Wir empfanden das damals als sehr unangenehm und unangemessen. Wir haben uns später sehr darüber geärgert, dass wir zu diesem Zeitpunkt nicht auf einen guten Freund von uns gehört haben, der uns bereits zum zweiten Mal seine Warnung vor Thomas Breit aussprach. Uns drängte sich der Verdacht auf, dass unser neuer Steuerberater uns eine Investition anbot, scheinbar nachdem er sich von unseren finanziellen Verhältnissen überzeugt hatte. Nur ein Verdacht? Bei uns blieb ein ungutes Gefühl und zu diesem Zeitpunkt fingen wir an, an der Seriosität von Herrn Breit zu zweifeln und wurden misstrauisch.

Rechnungen von ca. 31.000 EUR nach nur 5 1/2 Monaten!

Schon die ersten Rechnungen, die Herr Breit bzw. Finanzkontor Hamburg uns schrieb, erschienen uns immer recht hoch und waren für uns so gut wie nie verständlich, bzw. plausibel. Mal war die Rede von "Laufender Überwachung", mal sogar von "Detektivarbeiten". Die Rechnungen summierten und summierten sich. Natürlich fragten wir auch nach, wofür dieses oder jenes sei und warum die aufgeschriebenen Stunden so zahlreich wären. Die Antworten von Herrn Breit, sorgten bei uns jedoch nie für Aufklärung. Im Gegenteil! Alles wurde für uns irgendwie immer konfuser und manchmal kam bei uns der Verdacht auf, dass hinter Allem ein Plan steht. Irgendwann wurde der Ton dann auch schärfer und wir forderten von ihm nun Erklärungen zu seinen Rechnungen. Es folgten von Herrn Breit zahlreiche Vertröstungen und Aufschübe für die immer wieder versprochenen Klärungsgespräche. Im September 2013, also gerade einmal 5 1/2 Monate, nachdem wir Herrn Breit kennengelernt hatten, summierten sich die von Herrn Breit gestellten Forderungen an uns auf insgesamt ca. 31.000 EUR. Später kamen noch ca. 1.600 EUR Mahn- Zins und Gerichtskosten dazu. Eine solche Summe (ca. 31.000 EUR) nach gerade einmal 5 1/2 Monaten nachdem dieser Steuerberater die Arbeit übernommen hatte? Wir haben versucht, Herrn Breit dazu zu bewegen, uns diese, aus unserer Sicht, viel zu hohen Honorarforderungen zu erklären. Wir bringen es einfach mal auf den Punkt: Wir haben die entstandenen Zeiten und die daraus folgenden Honorarforderungen bis heute nicht verstanden und halten sie für unschlüssig. In der Folge kam es dann zu mehreren Versuchen, uns mit Thomas Breit außergerichtlich zu einigen. Dies war jedoch nicht möglich und Herr Breit ging auch noch gerichtlich gegen uns vor. Wir waren geschockt und glaubten zu diesem Zeitpunkt noch daran, dass sich irgendwie alles aufklären würde. Wir fühlten uns schon fast von Thomas Breit betrogen und uns wurde allmählich klar, dass wir juristische Hilfe zur Klärung dieser, aus unserer Sicht, vollkommen überzogenen Honorarforderungen in Anspruch nehmen werden müssten.

Mitarbeiter, die es trotz unserer Hilfe nicht hinbekamen

Für unsere Finanzbuchhaltung war eine Frau N. zuständig, die mit der digitalen Verarbeitung unserer Dokumente überfordert zu sein schien. Immer wieder musste Frau N. von uns unterstützt werden. Es hatte auf uns den Anschein, dass sie so etwas zuvor nie gemacht hatte. Die aus unserer Sicht besonderen Schwierigkeiten mit Frau N. hielten die gesamt Zeit der Zusammenarbeit mit Thomas Breit, Finanzkontor Hamburg an. Es entstanden zumindest Zeiten, die uns in Rechnung gestellt wurden, die wir uns bis heute nicht erklären können.


Wir fanden immer, dass Herr Breit für uns zu selten erreichbar war

Wenn wir Herrn Breit erreichen wollten, hörten wir oft sinngemäß:

• „bin nicht zu erreichen“,
• „kann mich erst kommende Woche äußern“,
• „das habe ich nicht geschafft“,
• „bin nicht im Büro“,
• „bin im Urlaub",
• „bin schwer zu erreichen“,
• „bin in einer Telefonkonferenz“,
• „rufe Sie zurück“ … etc.

Ganz besonders häufig kamen solche „Absagen“ von Herrn Breit, als es darum ging, mit uns über seine, aus unserer Sicht, viel zu hohen Rechnungen zu sprechen.

Durch ständige Veränderungen hatten wir ständig ein ungutes Gefühl

Meine Frau und ich hatten während der „Zusammenarbeit mit Thomas Breit“ eigentlich nie das Gefühl, dass wir es nun mit einem gefestigten Partner zu tun hatten, der gewachsene Strukturen mitbringt. Dies lag daran, dass wir oft das Gefühl hatten, dass sich im Umfeld von Herrn Breit ständig etwas ändern würde. Gleich beim ersten Treffen mit Herrn Breit teilte der uns mit, dass die für uns zuständige Frau N. schon einmal bei ihm gekündigt hatte und er froh sei, sie wiedergewonnen zu haben. Uns gab das ein komisch, unsicheres Gefühl. Wie wir gehört haben, soll Frau N. nun schon wieder nicht mehr für Herrn Breit arbeiten. Als wir die Verträge mit Finanzkontor Hamburg unterschrieben, gab es noch einen weiteren Geschäftsführer namens Peter Schierhorn in der Firma. Vielleicht war es der, von dem uns Herr Breit beim ersten Treffen so stolz erzählt hat? Wenige Wochen nach dem Beginn unserer Zusammenarbeit konnte man Herrn Peter Schierhorn jedoch nicht mehr im Impressum der Homepage von Finanzkontor Hamburg finden. Die Homepage selbst ist inhaltlich nun auch wieder eine andere als zu Beginn unseres Kennenlernens mit Herrn Breit. Wir haben auch schon auf den Versuch, Herrn Breit zu erreichen, eine Absage von ihm bekommen, die er u. a. so begründete: Zitat: „… Aufgrund eines Mitarbeiterausfalls auf unbestimmte Zeit bin ich schwer zu erreichen …“. Wenn solche zeitlich offenen Aussagen von Herrn Breit kamen, haben wir uns immer gefragt, was da denn bloß los sei und uns wurde allmählich klar, dass wir einer Person vertraut haben, der wir wohl besser nicht hätten vertrauen sollen. Einzeln betrachtet, würden uns solche Umstände ja nicht misstrauisch machen. Aber alles zusammen genommen, gab uns, wie schon gesagt, immer ein unsicheres Gefühl.

"Auf den falschen Berater gehört“ - Das kann uns doch nicht passieren!

So etwas kannten wir nur aus dem Fernsehen. Wenn bekannte Persönlichkeiten aus der Unterhaltungsbranche wie „Matthias Reim“ oder „Nino de Angelo“ in den Medien berichteten, dass sie auf die falschen Berater gehört hätten und dabei um ihr ganzes Vermögen gebracht wurden, dachten wir, die sind dumm und uns kann das nicht passieren. So etwas ist uns natürlich auch nicht passiert. Jedoch hat sich unsere Meinung und Einstellung zu diesen Personen erheblich geändert. Früher haben wir immer gesagt, wenn ein solcher Promi sagte, er habe sein Geld durch falsche Berater verloren, dass so etwas doch eigentlich nicht möglich sei und dass das jetzt eine gute Ausrede für mangelnde kaufmännische Leistungen sei. Heute denken wir vollkommen anders! Natürlich haben wir nicht unser ganzes Geld, unser ganzes Vermögen durch Thomas Breit verloren, aber durch die Erfahrungen mit ihm, sind wir wachsamer für die Zukunft geworden und wissen, dass man nicht einfach vertrauen sollte und nach einem ersten Treffen Verträge unterschreiben, bzw. sich direkt binden sollte.

Neuer Berater mit aus unserer Sicht angemessenen Honorarforderungen

Unser neuer Finanzbuchhalter berechnet uns nun einen aus unserer Sicht angemessenen Betrag im Monat. Er meint, dass er auch gut mit den Zeiten hinkommt. Wir übermitteln wie immer unsere Daten, er macht seine Arbeit und wir sind alle glücklich ;-)

Zitat: "… Buchhaltung, Jahresabschlüsse und Bilanzen profitieren Sie von der langjährigen betriebswirtschaftlichen Erfahrung der Thomas Breit Steuerberatung …"

… So wirbt Thomas Breit mit der (aktuellen) Internetseite der Thomas Breit Steuerberatung. Wie seine Homepage vielleicht morgen aussehen wird und mit welchen Versprechen Thomas Breit dann versuchen wird Klienten zu akquirieren, sind wir jetzt schon gespannt zu erfahren. Uns wird er nicht mehr überzeugen können.

Fazit

Wir haben sehr schlechte Erfahrungen mit Steuerberater Thomas Breit gemacht und können nur sagen:

Steuerberater Thomas Breit

… Nie wieder!

Geändert von va-admin (22.12.2016 um 14:22 Uhr).
Manufaktur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.07.2014, 12:11   #2
robbie.w
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Registriert seit: 31.07.2014
Beiträge: 2
Standard Schlechte Erfahrung mit Steuerberater

über 31.000 euro in so kurzer Zeit ? Ich habe selber sehr schlechte Erfahrungen mit einem Steuerberater gemacht. Habe damals einen kleinen Einzelhandel betrieben. Steuerberater Thomas Breit ist mir auch ein Begriff. Allerdings habe ich keine schlechten Erfahrungen mit Thomas Breit als Berater gemacht. Aber ich habe Freunde aus Hamburg, deren Geschichte ähnlich wie eure klingt. Mehr möchte ich dazu hier nicht sagen!

@Manufaktur: Wir sollten uns mal austauschen. Vielleicht kann ich einen Kontakt zwischen euch und meinen Bekannten herstellen ? Wenn ihr wollt könnt ihr mich ja mal per Nachricht hier im Forum ansprechen.

Habt ihr euch mal Rat bei der Steuerberaterkammer Hamburg eingeholt ? Könnte vielleicht helfen. Es ist auch sinnvoll, sich mal mit der Steuerberatergebührenverordnung (StBGebV) zu befassen. Hier ist eigentlich jede Art der Honorar- Abrechnung von Steuerberatern beschrieben. Im Internet ist auch viel über Abzocke von Steuerberatern zu lesen.

Wenn ihr mögt, schreibt mir mal eine Nachricht über dieses Forum.

Robbie
robbie.w ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.01.2015, 15:35   #3
Automatix
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 02.01.2015
Beiträge: 1
Standard

Das sind wirklich schlimme Erlebnisse. Meinen Erfahrungen nach sind die Steuerberaterkammern sehr lasch. Nach dem Motto eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Die Steuerberatergebührenverordnung (StBGebV) ist übrigens nicht mehr in Kraft. Nennt sich Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Natürlich wurden die Gebührensätze nach oben verändert.

Ich kenne ähnliche Arbeits- und Abrechnungspraxis von Steuerberaterin Sonja Riehm in Berlin.

Finanzamtsbriefe werden nicht weitergeleitet, die Bearbeitung erfolgt allerhöchstens auf den letzten Drücker und immer mit nachträglichen Rechnungen, die von dem vereinbarten abweichen.

Ich finde es gut, dass Du so offen und detailliert über Deine Erfahrungen berichtest.
Automatix ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2016, 12:50   #4
Manufaktur
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 21.05.2014
Beiträge: 8
Standard Gerichtsprozess gegen Thomas Breit gewonnen!

Gute Tag,

mich wundert es nicht, dass Sie mit dem Steuerberater Thomas Breit unzufrieden zu sein scheinen. Bei uns hat er auch mehrere tausend Euro Vorschuss, in unserem Fall für Abschlussarbeiten, verlangt und bekommen. Er hat diese Abschlussarbeiten bis zum heutigen Tag weder auftragsgemäß umgesetzt noch abgerechnet. Er hat also kassiert und nicht geliefert.

Zu Ihrer Frage, wie es denn bei uns weiter gegangen ist:

Herr Thomas Breit hat uns, nachdem wir seine überzogenen und nicht gerechtfertigten Rechnungen nicht bezahlten, verklagt. Nach ca. zweijährigem Rechtsstreit haben wir diesen gewonnen. Seine Klage wurde abgewiesen. Das Gericht folgte in seinem Urteil überwiegend unserem Vortrag. Im Gerichtsprozess kam dann raus, dass die BJB Steuerberatungsgesellschaft / Thomas Breit u. a. falsch abgerechnet hat und einzelne Positionen zum Teil sogar doppelt berechnet wurden. Ob eine Absicht hinter seinem Tun stand? Hierzu kann sich jeder selbst seine Gedanken machen, bevor er einen Vertrag mit Thomas Breit abschließt.

Wir haben uns in der Zeit, als wir mit Thomas Breit als Geschäftsführer der Finanz-Kontor Hamburg BJB Steuerberatungsgesellschaft mbH, vor Gericht stritten u. a. auch bei der Steuerberaterkammer Hamburg über Thomas Breit, bzw. über die Firma bei der er Geschäftsführer war, erkundigt. Was wir dort zu hören bekamen, bestätigte uns in unserer Vermutung, dass wir jemandem vertraut hatten, den wir besser nicht vertraut hätten.

Unser Geld (gezahlte Vorschüsse) haben wir bis heute nicht wieder gesehen.

Meinen Freunden würde ich Thomas Breit weder als Steuerberater, noch als Unternehmensberater empfehlen!

Geändert von va-admin (26.12.2016 um 13:11 Uhr).
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Alt 31.01.2016, 21:25   #5
unternehmer
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 30.01.2016
Beiträge: 1
Standard Vom Steuerberater abgezockt?

Hallo, das finde ich allerdings auch. So viele Umfirmierungen in dieser kurzen Zeit (2012 - 2014) finde ich auch merkwürdig. Die Finanzkontor Hamburg BJB Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co KG wurde 2014 sogar "von Amts wegen" aus dem Register gelöscht. Hierfür müssen schon triftige Gründe vorgelegen haben. Die Hoffnung potentieller Gläubiger dieser Firma, noch an ihr Geld zu kommen, dürfte aufgrund dieser Tatsache gering sein. Was es bedeutet, wenn eine Firma von Amts wegen gelöscht wird, kann man bei Wikipedia nachlesen.

Vom Steuerberater abgezockt?
Dass hier verschiedene Leute von schlechter Erfahrungen in Bezug auf Thomas Breit sprechen, kann ich gut nachvollziehen. Ich habe auch meine Erfahrungen gemacht. Die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) ist derart variantenreich zu kombinieren, dass ein Steuerberater, der es vielleicht nicht ausschließlich auf das Wohl seines Mandanten abgesehen hat, leichtes Spiel hat. Ich empfehle jedem Unternehmer, auch seinen Steuerberater zunächst "auf Probe" für 2 bis 3 Monate zu beschäftigen. Längerfristige Verträge würde ich nicht unterschreiben. Das Risiko "vom Steuerberater abgezockt" zu werden wird somit geringer.

Anhang:
Auszug aus dem Handelsregister Hamburg zur Finanz-Kontor Hamburg Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co KG, deren Geschäftsführer auch der hier diskutierte Steuerberater Thomas Breit aus Hamburg war.
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Finanz-Kontor-Hamburg-BJB-Steuerberatung-Thomas-Breit.pdf (128,2 KB, 1089x aufgerufen)

Geändert von va-admin (26.12.2016 um 13:11 Uhr).
unternehmer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2016, 13:38   #6
Steuerberater
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Registriert seit: 08.04.2016
Beiträge: 4
Standard Bericht in Kanzlei intern

Guten Tag Manufaktur,

Glückwunsch! Kann es sein, dass es Eure Geschichte nun auch in die Fachzeitschrift für Steuerberater "Kanzlei intern" geschafft hat?

Der Bericht "Vergütungsvereinbarung muss „deutlich abgesetzt“ von anderen Vereinbarungen sein" liest sich, als sei es genau Euer Fall.

So wie es den Anschein macht, seit Ihr da wohl wirklich an jemanden geraten, der Euch mutmaßlich abzocken wollte. Umso besser, wenn Ihr den Gerichtsprozess nun wirklich gewonnen habt. Wer vom Steuerberater abgezockt wird, hat es grundsätzlich sehr schwer und es ist ein sehr langer Weg die "Abzocke" auch zu beweisen.

Euch weiter viel Glück.
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Alt 25.09.2016, 12:15   #7
Hamburger1978
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 25.09.2016
Beiträge: 1
Standard

Zitat:
Zitat von Manufaktur Beitrag anzeigen
Unser Geld (gezahlte Vorschüsse) haben wir bis heute nicht wieder gesehen.
Hallo Manufaktur,

wenn Sie noch Geld von Ihrem ehemaligen Steuerberater zu bekommen haben, warum setzten Sie sich nicht einfach gerichtlich gegen den Steuerberater durch? Ich habe zwar keine richtigen Erfahrungen mit Ihrem ehemaligen Steuerberater gemacht, kenne ihn aber und kann Ihre Ansichten nachvollziehen. Mehr möchte ich hier nicht dazu sagen!

Wenn Sie möchten, können wir ja mal telefonieren. Ich sende Ihnen gleich eine Nachricht.


Hamburger
Hamburger1978 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2016, 09:30   #8
robbie.w
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Registriert seit: 31.07.2014
Beiträge: 2
Standard

Zitat:
Zitat von Hamburger1978 Beitrag anzeigen
warum setzten Sie sich nicht einfach gerichtlich gegen den Steuerberater durch?
so wie ich das sehe ist das nicht so einfach. Nach meinen Infos gibt es die Firma BJB Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG nicht mehr. Demnach kann es sein, dass man die Firma auch nicht mehr unter der ursprünglichen Adresse (Wandsbeker Chaussee 74, 22089 Hamburg) auffinden wird. Leichter wird es dadurch bestimmt nicht sein Geld zurück zu bekommen !

Hamburger: Schreib mich bitte auch mal übers Forum an.


Robbie
robbie.w ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.10.2016, 16:33   #9
Manufaktur
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Registriert seit: 21.05.2014
Beiträge: 8
Standard Firma aufgelöst?

es ist tatsächlich so, dass die Firma unter der Adresse "Wandsbeker Chaussee 74 in Hamburg" nicht mehr anzutreffen ist. Zumindest kam unser Mahnbescheid, den wir wegen unserer Forderung an die BJB Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG gesendet hatten, mit dem Hinweis "Mahnbescheid konnte nicht zugestellt werden" und der Aktennotiz "Adressat unter angegebener Anschrift nicht zu ermitteln" zurück.

Derzeit wissen wir nicht, ob die Firma, deren Geschäftsführer ja Thomas Breit ist oder zumindest einmal war, überhaupt noch in irgend einer Form existiert. Ob Herr Breit als Liquidator der damaligen Firma auftritt oder nicht. Keiner weiß etwas genaues. Für uns ist alles sehr undurchsichtig. Aber wir machen weiter ...
Manufaktur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2016, 16:17   #10
isabellasstern
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Registriert seit: 05.12.2016
Beiträge: 1
Standard Steuerberater Thomas Breit

Liebe User,

ich möchte euch/Ihnen gerne von meine positiven Erfahrungen mit Thomas Breit berichten.

Ich kenne Herrn Breit schon vielen Jahren, er ist immer aufrichtig und geradeheraus, das Honorar wurde im Vorfeld vereinbart und war immer korrekt.

Ich habe schon viele Steuerberater kennengelernt und kann mir ein gutes Urteil machen. Bei Herrn Breit fühle ich mich immer gut aufgehoben. Er ist immer sehr klar und eindeutig in seiner Kommunikation und auch seine Honorare sind unstrittig. Selbt habe ich ihn immer gerne an Freunde und Geschäftspartner empfohlen und nur positives Feedback zurückbekommen.

Für folgende Punkte habe ich ihn in Anspruch genommen:

- Gesellschaftsstrukturen
- Bilanzen / Einnahmen Überschuss-Rechnung
- Erbschaftssteuer
- Unternehmensberatung

Er schaut über den Tellerrand hinaus, hat sehr gute Lösungsansätze bzw. Ideen die er mit Erfolg durchführt. Er beherscht seinen Job einwandfrei.

Mein Fazit, ein Steuerberater den man sich wünscht. Es bringt immer sehr viel Spaß mit ihm neue Dinge anzupacken und Visionen umzusetzten. Ich bin sehr froh Herrn Breit zu kennen und mit ihm zusammen zu arbeiten. Er ist für mich und meine Empfehlungen eine riesige Bereicherung.
isabellasstern ist offline   Mit Zitat antworten
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bjb steuerberatung, hamburg, schlechte erfahrungen, steuerberater, steuerberatung, thomas breit

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